Sonntag, 22. September 2019

Notruf: 112

 

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Maikammer 1875 – 2000

Die Chronik wurde zum Anlass des 125-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Maikammer, von Herrn Joachim Loch, damaliger Leiter der Ordnungs- und Sozialverhaltung, geschrieben. Aus diesem Grund endet die Chronik derzeit mit dem Jahr 2000.
Die Feuerwehr bedankt sich hiermit nochmals für seine Arbeit.

 

Kommandant Peter S. 1874 – 1880
Die Feuerwehr wird zur Pflicht

Als vor 125 Jahren die Feuerwehr Maikammer gegründet wurde, war sie eigentlich eine Pflichtfeuerwehr. Durch die Feuersatzung von 1884 wurde sie endgültig zur Pflichtfeuerwehr erklärt. Wie die Aufzeichnungen ergaben, wurden die Versäumnisse bei Übungen und besonders bei Einsätzen streng geahndet. Das Versäumnisbuch gibt darüber Aufschluss; es wurden Verweise und sogar Ordnungsstrafen ausgesprochen. Alle Männer von 20 bis 50 Jahren wurden zum Dienst bei der Feuerwehr verpflichtet.

Kommandant Carl P. 1880 – 1888
Hydranten und Schläuche erleichtern die Löscharbeit

Mit Hilfe einer 1000 Mark-Spende der Pfälzischen Mobiliarfeuerversicherung konnte 1887 der erste Ventilstangenwagen – auch Hydrantenwagen genannt – angeschafft werden. Er diente gleichzeitig als Schlauchwagen. Bis zum Jahre 1889 hingen die Feuerwehrschläuche an der Nordseite des Kirchturms. Als jedoch in diesen der Blitz einschlug, forderte die Brandversicherung einen zweiten Abgang von der Empore. Dies machte die Errichtung eines Schlauchtrockenturmes notwendig. Eine Spende des Münchener - und Aachener Versicherungsvereins ermöglichte das Vorhaben.

Kommandant Otto Ziegler 1888 – 1902
Das neue Spritzenhaus – Endlich ein Dach über dem Kopf

Schon längere Zeit drängte die Brandversicherung, das Spritzenhaus zentraler zu positionieren, zumal das alte Gebäude nicht mehr ausreichte. Unterstellmöglichkeiten für Löschgeräte gab es in der Pfarrscheune in der Kirchstraße, später am Lindeneck im Haus Heilweck-Reinig. Auch in der Hauptstraße in Alsterweiler war eine Wachstube mit einer Feuerleiter eingerichtet. Daher beschloss der Gemeinderat am 3. März 1891 "an einem freien Platz an der Straße nach Alsterweiler..." das Spritzenhaus zu bauen.

 

Am 27.Mai 1894 fand in unserer Gemeinde der Pfälzische Bezirksfeuerwehrtag statt. Blaskapellen spielten auf, Umzüge zogen durch die Straßen, Feuerwehren zeigten ihr Können. 1902 wurde neben der Steiger- und Rettungsmannschaft eine neue Waldbrandabteilung gebildet, die sich aus der Spritzen- und Wassermannschaft zusammensetzte.

Kommandant August H. 1902 – 1910
Geburt eines Wahrzeichens: Die legendäre Schiebeleiter

Nach der Anschaffung eines zweiten Hydrantenwagens 1906 wurde im darauffolgenden Jahr unsere, noch heute bestens erhaltene, Schiebeleiter gekauft. Mit den über 2m großen Wagenrädern sorgte sie stets für Aufmerksamkeit bei den Bürgern. In Nürnberg 1907 gebaut, wurde sie erstmals 1970 gründlich renoviert und 1998 mit hohem finanziellen Aufwand restauriert. Beim Kirchturmbrand in Kirrweiler 1961 erlebte die Leiter ihren letzten Einsatz.

 

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