Samstag, 04. April 2020

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Kommandant Christian B. 1910 – 1920
Kommandant Bruno Z. 1914
Die erste fahrbare Feuerspritze

Am 24. Mai 1911 wurde die neue fahrbare Feuerspritze zum Preis von 1425 Mark in Dienst gestellt. Aufgrund der Wehrordnung wurde die Waldbrandabteilung neu aufgestellt und mit den entsprechenden Geräten ausgestattet.

Kommandant Hermann E. sen. 1920 – 1924
Waldbrände und heiße Sommer zwingen zum Dauereinsatz

Im trockenen Jahrgang 1921 und dem heißen Sommer herrschte überall Wassermangel, so auch bei einem Großbrand in der Klosterstraße in Edenkoben. Die herbeigeeilten Feuerwehrmänner konnten kaum tätig werden. Kurzentschlossen handelte der Weingutsbesitzer Heinrich S. Er stellte sofort einen Lastkraftwagen mit Halbstück beladen (600 ltr. Holzfässer) zur Verfügung. Die Wasserentnahme wurde am Mühlbach bei Kriegshäuser vorgenommen.

Kommandant Gustav W. 1924 – 1949
Eine herausragende Persönlichkeit unserer Feuerwehr

Die erste Motorspritze wurde am 19. Mai 1927 an die Wehr übergeben. Gustav W. wurde zum Unterkreiskommandant mit den Gemeinden Maikammer, Kirrweiler, Edenkoben, Diedesfeld, Freimersheim und Niederhochstadt, bestellt. Sein Kommando war oftmals in Ludwigshafen, Pirmasens, Darmstadt und manchmal sogar in Frankfurt a.Main, eingesetzt. Was er mit seinen Feuerwehrmännern in all den Kriegsjahren an Pflicht und Verantwortung zu tragen hatte, lässt sich in Worten nicht ausdrücken.

Es war unter anderem sein Verdienst, dass im Dezember 1943 wegen den ständigen Überlandeinsätzen der erste Mannschaftswagen mit Motorspritze (LF8) der Wehr unentgeltlich zugewiesen wurde. Das Fahrzeug war jedoch so groß, dass es nicht durch die Toreinfahrt des Feuerwehrhauses an der Hartmannstraße passte. Ein neuer Stellplatz fand sich in der Prälat-Eichenlaubstraße im Anwesen Bergter. Dieses Fahrzeug war bis 1963 im Einsatz. Mit dem Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 23. November 1938 wurde die Feuerwehr der Polizei zugeordnet. Zur besseren Kennzeichnung der Feuerwehrfahrzeuge im Straßenverkehr wurde 1938 das Blaulicht eingeführt.Auf Anordnung des bayrischen Landesbranddirektors Bimeslehner mussten in der Pfalz alle Pflichtfeuerwehren in Freiwillige Feuerwehren umgewandelt werden. Diese Änderung trat am 1.März 1939 in Kraft. Gustav W. nimmt in der Geschichte der Wehr als Feuerwehrkommandant eine besondere Stellung ein. Aufgrund seiner großen Leistungen, die von einem seltenen Pflichtbewusstsein getragen waren, erhielt er am 15. Dezember 1950 die Goldene Feuerwehrnadel des Landes Rheinland-Pfalz.

 

Im Juni 1945 zogen die Amerikaner ihre Truppen ab, die Pfalz wurde von den Franzosen besetzt. Die Feuerwehr durfte wieder Uniformen tragen. Der 2.Weltkrieg war zu Ende.

 

Kommandant Hermann E. 1949 – 1956
Das Löschwasser ist knapp – neuer Tiefbrunnen wird gebohrt

Hermann E. war viele Jahre verantwortlich in verschiedenen Abteilungen und stellvertretender Kommandant während des 2.Weltkrieges. In seine Zeit fiel die Suche nach neuen Wasservorkommen. Im Rans erwarb die Gemeinde schließlich ein geeignetes Grundstück. Dort wurde ein Tiefbrunnen gebohrt, Pumpenkammern errichtet und Rohre an das Ortsnetz angeschlossen. Für die Gemeinde stellte die Finanzierung von über 216.000,00 DM eine enorme Summe dar. Aber die Versorgung mit lebensnotwendigem Trinkwasser und eine wesentliche Verbesserung bei der Brandbekämpfung waren diese Investitionen wert. Auch die Anschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers 1950 fiel in seine Zeit.

Für seine großen Verdienste um die Feuerwehr Maikammer, der er über 40 Jahre gedient hatte, wurde Hermann E. Im Jahre 1956 das Goldene Ehrenzeichen am Bande verliehen.

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