Samstag, 04. April 2020

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Wehrführer Alfons G.; 1986 – 1992
Feuerwehrverein St. Florian und AH wird gegründet

Mit der Ernennung von Karl B. zum Kreisfeuerwehrinspekteur musste die gesamte Führung neu geordnet werden. Die Feuerwehr wählte Rudi G. zum Wehrleiter, Stellvertreter wurde Heinz N. Der neue Wehrführer hieß Alfons G.;, Karl Z. war seit 1983 Stellvertreter.

Der technische Fortschritt erforderte einen immer höheren Ausbildungsstand. So war es ab sofort unumgänglich, dass alle neuen Wehrangehörigen eine gründliche Ausbildung durchliefen. Lehrgänge für Grundausbildung, Atemschutzgeräteträger, Sprechfunker, Maschinisten waren die Voraussetzungen zu einem erfolgreichen Einsatz in der Brandbekämpfung und der Allgemeinen Hilfe.

Auch die Schutzkleidung war nicht mehr zeitgemäß, sodass alle Männer und Frauen in schwarze Latzhosen und orangene Jacken neu eingekleidet wurden. Auch Wetterjacken zählten mittlerweile zur Grundausstattung. Mit dem Kauf eines elektro/hydraulischen Aggregates für Schere und Spreizer konnte bei Verkehrsunfällen sicherer gearbeitet werden, womit die Ausstattung des Gerätewagens vollständig war.

Mit der Gründung einer Altherrenabteilung (AH) ging ein langersehnter Wunsch der älteren Feuerwehrmänner in Erfüllung. Kuno B., langjähriger stellvertretender Kommandant, wurde 1988 nach 45-jähriger Tätigkeit verabschiedet. Als neuer Sachbearbeiter der Verwaltung übernahm Joachim Loch die Feuerwehrangelegenheiten von Alfred Erlewein und Walter B.

Zur Entlastung des Funknetzes bei größeren Einsätzen war es mittlerweile notwendig, Handsprechgeräte am Einsatzort für die einzelnen Trupps zu beschaffen. Auch der alte Notstromgenerator hatte nach über 25 Jahren ausgedient und musste ersetzt werden. Mit 12 neuen Funkalarmempfängern war somit die gesamte aktive Mannschaft für den Ernstfall gerüstet. Die Teilnahme der einzelnen Gruppen bei der Abnahme der Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold zeigten das Können und Wissen der Feuerwehr.

Der Einsatzleitwagen (ELW – MTW) wurde 1990 angeschafft und in Eigeninitiative ausgebaut. Ex-Warngeräte wurden bei Einsätzen mit brennbaren Gasen und Dämpfen dringend benötigt. Das Jahr 1991 gilt als das Gründungsjahr des Feuerwehrvereins St.Florian. Zum 1. Vorsitzenden wurde der Wehrführer Alfons gewählt, Stellvertreter war Karl Z. Der Computer erhielt Einzug bei der Feuerwehr. Eine Landesaktion sah für jede Verbandsgemeinde eine Anlage vor. Personaldaten, Gerätedateien und die gesamte Ausrüstung ist nun EDV gespeichert. Heinz N. kümmerte sich um die Alarm-und Einsatzpläne. Mit der Aufstellung eines Gefahrstoffzuges auf Kreisebene befasste sich der Kreistag. Ziel war eine möglichst umfassende Abwehr bei Gefahrgutunfällen und Einsätzen zu gewährleisten. Die Ausstattungskosten konnten aufgrund der Verwendung bereits vorhandener Fahrzeuge in den Gemeinden minimiert werden.

 Wehrführer Udo B. 1993 – 2000
Neues LF: der ganze Stolz der Feuerwehr

Das alte TLF hat 30Jahre seinen Dienst souverän geleistet. Die alte Holzbank als Rücksitz bleibt jedem in bester Erinnerung. Jetzt galt es, langsam an Ersatzbeschaffung zu denken. Es sollte ein Fahrzeug mit integriertem Schnellangriff, zusätzlichem Stauraum und weitere Möglichkeiten zur Personenrettung bieten. Der Verbandsgemeinderat beschloss im September 1993 den Kauf eines LF 16/12 für 450.000 DM. Im gleichen Jahr musste nach einem Unfall an der Kalmitstraße auch ein anderes Tragkraftspritzenfahrzeug umgebaut werden. Keine leichte Aufgabe für den neuen Wehrführer Udo B.

Nach der Ablegung ihrer Prüfung an der Landesfeuerwehrschule wurde Sabine Breitner zur 1. Brandmeisterin des Landkreises Südliche Weinstraße ernannt.

Mit der Fertigstellung der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) im Jahre 1994 war ein weiterer Abschnitt im Alarmierungssystem erreicht. Ein schalldichtes Büro im Feuerwehrhaus ermöglichte ab sofort reibungslosen Funkverkehr. Mit Funk, Telefon, Fax, PC und Alarmgeber wurde die Ausstattung nach den Richtlinien des Landes auch mit Notstromversorgung versehen. Die Ausrüstung mit Funkalarmempfängern war soweit voran geschritten, dass die 5 Luftschutzsirenen des Bundes endlich abgebaut werden konnten.

Nach 43 aktiven Dienstjahren, davon 11 als stellvertretender Wehrführer, wurde der Feuerwehrmann Karl Ziegler verabschiedet. Als "Vater der Feuerwehr" fehlte er kaum bei einem Einsatz. Seinen Rat und seine außerordentliche Hilfsbereitschaft waren stets eine Bereicherung im Feuerwehralltag. Zur besseren Ausrüstung bei Unwetter und Hochwasser beschafft der Landkreis 3 Diesellenzpumpen und stationierte sie im Gerätehaus Maikammer. "20 Jahre Feuerwehr Verbandsgemeinde Maikammer" hieß es am 17. April 1994 bei einem Tag der offenen Tür.

Am 30. April 1995 wurde das neue Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 seiner Bestimmung übergeben. Mit einem Fahrer-Mannschaftshaus für 9 Personen bietet es für Atemschutz und Funkgeräte ausreichend Platz. Neben der Normbeladung wurde auch eine Hochdruckpumpe mit Spezial-Strahlrohr und eine Wasserschnellangriffseinrichtung mit 60Meter Hochdruckschlauch installiert. Ein Sprungretter, gefüllt mit Pressluft, sorgt für zusätzliche Sicherheit bei der Personenrettung aus brennenden Gebäuden. Zur Finanzierung des Fahrzeuges trugen neben Land, Kreis, Verbandsgemeinde und Bayrische Versicherungskammer, auch die BG Chemie mit einer ansehnlichen Summe bei.

Unser altes TLF hatte nach über 32 Jahren ausgedient. Jedoch ahnte wohl niemand, dass es noch eine Weltreise über den großen Teich nach Paraguay vor sich hatte, wo es heute noch im Einsatz ist.

Der Juli 1995 stand im Zeichen der Nachbarschaftshilfe. Beim Brand der katholischen Kirche in Edesheim am 10. Juli hatte das neue LF 16 seine Feuertaufe zu bewältigen. Bei hochsommerlichen Temperaturen entstand ein Schaden von über 5 Millionen DM. Am 22. Juli ging ein Unwetter über den Großraum von Neustadt nieder. Innerhalb von 24 Stunden fielen über 100 ltr pro m² und sorgten für überschwemmte Straßen und Gebäude.

Wehrleiter Rudolf G. und sein Stellvertreter Heinz N. gaben im April 1997 das Amt in jüngere Hände. Als Nachfolger wurde Wehrleiter Peter B. gewählt, zum Stellvertreter Wolfgang O. Jürgen S. löste als stellvertretender Wehrführer Frank H. ab.

Die erste Aufgabe der neuen Wehrleitung war die Beschaffung neuer landeseinheitlicher Einsatzjacken, die den Gefahren an der Einsatzstelle besser entgegen wirken. Neben der zusätzlichen Sicherheit sorgen sie auch bei Kälte für entsprechenden Schutz. Auch eine neue Tragkraftspritze konnte in diesem Jahr erworben werden.

Nach über 12 Jahren als Kreisfeuerwehrinspekteur wurde Karl B. auf dem Kreisfeuerwehrtag in Offenbach von der Landrätin verabschiedet. Zum Nachfolger wurde Rudi Götz aus Annweiler ernannt.

Die neusten Anschaffungen der Feuerwehr gelten für den gesamten Bereich der Verbandsgemeinde. Die vielen Weiher- und Regenrückhaltebecken veranlassten den Verbandsgemeinderat, ein Schlauchboot mit entsprechenden Pkw-Anhänger zu kaufen, um bei Unfällen schneller helfen zu können. Auch ein Rollgliss trägt zur sicheren Personenrettung aus größeren Höhen bei.

Karl B., ein Feuerwehrmann mit Herz und Verstand, scheidet nach 44 Jahren aktiver Tätigkeit, an seinem 60. Geburtstag aus dem Feuerwehrdienst aus.

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